National Summer Games
BERN 29.5 - 1.6.2014

Koni schreibt

KoniKL

Koni Schmid ist einer unserer sechs Athletenbotschafter. An den National Games ist er mit der Sportart Pétanque dabei.

Er hat viele Interessen und viele Gedanken. Ein kurzes Porträt von ihm und seinen fünf Botschafter-Kollegen finden Sie hier.

Was ihn zu den National Games alles bewegt und welche Erlebnisse er als Athletenbotschafter macht, schreibt er hier regelmässig auf. Wenn Ihr Fragen an Koni habt, könnt ihr diese gerne an diese Emailadresse senden: nanculaf@specialolympics.ch.

 

 

 

5. Juni 2014

Meine Botschafterzeit ist vorbei.

Es waren schöne Tage in Bern. Am Donnerstag die Eröffnung, am Sonntag die Abschlussfeier. Die Ereignisse, die Wettkämpfe und was einfach schön ist, die Hymne von Jenny Schroder. Sie geht ans Herz. Am Samstagabend bei der grossen Festdisco, da kamen Frauenherzen näher. Am Freitag gefiel mir das gute Nachtessen im Papa Joe, eine besonders schöne Beiz. Wir hatten Pommes frites und Pouletflügeli.

Ich will mich für die Botschafterzeit bedanken. Die Begegnungen mit den Prominenten waren super.

Special Olympics ist wie eine Familie, eine grosse Familie, ein gutes Team. Ich sage einfach Danke und Tschüss, bis bald, auf Wiedersehen!

Koni

 

23. Mai 2014

Als wir gestern trainierten, kamen einige Leute, die das Signet des Pétanque Clubs Interlaken auf der Jacke hatten. Da wussten wir, dass wir es mit Profis zu tun hatten. Wir haben zwei Gruppen gemacht. Hasli Adler 1 hat eimal gewonnen, Hasli Adler 2 hat beide Spiele verloren. Es waren wichtige Lektionen für uns, eine Herausforderung. Es ist immer wichtig, etwas zu lernen. Meine Einstellung ist ganz klar: “Geht nicht – gibt’s nicht”. Ich freue mich auf jedes Spiel und jede Mannschaft. Es ist wichtig zu spielen, egal ob mit oder ohne Betreuung. Es ist einfach schön, miteinander zu spielen – statt zu gamen. Beim Pétanque ist die Taktik und die Strategie wichtig. Man muss immer schauen, wohin die Kugel geht. Kann ich sie setzen oder spicken.

 22. Mai 2014

In Zürich bei Aeschbacher sieht das Gebäude aus wie eine Disco. Im unteren Teil wird die Sendung ausgestrahlt. Oben hat es eine Bar und ein Ledersofa und eine Wendeltreppe mit schmalem Gang. Wir wurden in die Maske geschickt und gepudert. Dann kam der Tonmeister für das Mikrofon. Nachdem wir die Treppe hinuntergegangen waren, kam nochmals die Frau mit dem Puder. Nach der Ansage nahmen wir Platz auf der Bühne. Ich weiss eines: wenn er eine Sendung über Mandalas macht, dann bin ich wieder dabei. Kurt Aeschbacher hat auch Fernsehgeschichte geschrieben. Ja, ja, Bar und Wendeltreppe sind zwei andere Paar Schuhe… 🙂

 16. Mai 2014

Es wäre schön, wenn bekannte Komponisten ein Musikstück für Special Olympics komponieren würden. Es soll mit Special Olympcis zu tun haben und es sollte ein Ohrwurm werden.

9. Mai 2014

Ich beim Aeschbacher.

Ich werde schon schauen, dass kein Auge trocken bleibt. Meine Schlagfertigkeit ist vorhanden. Ich bin aufgeregt. Wie läuft das Ganze ab? Meine Angst drückt mich ein bisschen nieder wie eine Lawine. Aber ich geniesse auch diese Augenblicke bis Bern. Dann wird es fertig sein. Ist wie eine Misswahl. Sie geht auch nicht lange.

1. Mai 2014

Es wäre schön, wieder einmal die Zwillingsschwestern aus Chur zu treffen, die zusammen mit mir in der Delegation für die World Winter Games in PyeongChang waren. Sie werden im Sommer bestimmt eine andere Sportart machen?

Es wird in Bern sicher schöne Tage geben!!

9. April 2014

Die Zeit ist bald da für einen Werbesport für Special Olympics, für die Werbetrommel. Es gibt so viele Werbesports, aber für Special Olympics reicht es nicht. Es ist aber wichtig, solche Sportanlässe im Fernsehen zu bringen. Ich freue mich auf den Anlass!

Sportarten, die fehl am Platz sind

Es gibt Sportarten, die wirklich fehl am Platz sind, zum Beispiel Boxen oder Bungee Jumping. Es hat genug Gewalt in der ganzen Welt. Warum dieser Sport? Solche Sportarten sollten abgeschafft werden und Bungee Jumping ist etwas für Selbstmordkandidaten. Was bringt das? Einfach über einen Felsen springen, das ist kein Sport, sondern Blödsinn. Es ist besser, wenn man den Adrenalinkick für schlaue Sachen sucht – wie Pétanque!

20. März 2014

Was passiert bei der Eröffnungsfeier, wie läuft das alles ab? Welche Zeitung schreibt darüber, welche Medien haben Interesse, davon zu berichten? Der Erfolg ist der Weg zum Ziel. Man gibt alles, was man hat. Es werden viele Sportler erwartet und man freut sich auf ein Wiedersehen. Diese Sportveranstaltung ist wei ein Treffpunkt, wo man sich wieder sehen kann.

14.März 2014

Wisst ihr noch in Einsiedeln, als uns der Abt vom Kloster alle gesegnet hat? Das war kurz vor unserer Reise an die World Winter Games. Der Abt hat auch gesagt, wir seien alle Originale. Ob Winterspiele oder Sommerspiel – wir sind alle Originale!!! Irgendwie schade, dass er nicht Sportabt ist. Schade, dass es diese Funktion gar nicht gibt. Das wäre eine Weltneuheit der Sportgeschichte. So hätten wir einen Seelsorger, der die Menschen tröstet, um eine Niederlage zu verarbeiten.

Ich hoffe, dass es an den National Games einen Ort gibt, wo man sich zurückziehen kann.

Und wie war das nochmals mit dem Co-Moderator? Ich glaube, ich kann an der Eröffnungsfeier dabei sein als Co-Moderator. Und wenn Giulia Steingruber uns besuchen kommt, kann ich sie bestimmt begrüssen. Aber wie begegnet man einer Frau??? Natürlich mit viel Charme… da bin ich noch ganz nach alter Schule!

06. März 2014

Im Mai geht’s los in Bern. Wieder mal vor der Haustür finden die Sommerspiele statt. Viele Athleten von vielen Sportarten machen mit. Ich bin stolz ein Botschafter zu sein von einer Sportart, bei der du nicht nur Hände brauchst – auch der Kopf ist wichtig. Und zwar bei Petanque. Es sind viele Fragen offen. Ich bin gespannt, welche Unterkunft wir haben. Ich hoffe, das Sportpanorama bringt Beiträge davon. Wichtig ist das Wetter. Wenn es draussen stattfindet, sollte es trocken sein. Es sollte nicht viel Hektik sein. Wichtig ist, zusammenzusitzen. Es ist auch wichtig, Trost zu spenden, wenn es Verlierer gibt. Irgendwie frage ich mich, warum ich schreibe. Ich weiss ja nicht, wie es abläuft.

27. Februar 2014

Ich lerne spielen und nicht gamen. Ich hatte Mühe mit dieser Redewendung Summer Games. Ich hoffe auf gutes Wetter und freue mich auf die Interviews.